Studienabbruch vorbeugen

Schaut man sich die Studienabbrecherquote in Deutschland einmal näher an, so ist eine interessante Begebenheit festzustellen. Während die allgemeine durchschnittliche Abbrechequote aller Studiengänge an Fachhochschulen und Universitäten bei über 30% liegt, sind es im dualen Studienbereich gerade einmal 10 %. Hier sind folgende Kriterien, die auf die Abbrecherquote erheblichen Einfluss nehmen:

Das Auswahlverfahren für das duale Studium ist erheblich individueller, da das Unternehmen sich für einen Kandidaten entscheidet und hiermit einen erheblich qualifizierteres Auswahlverfahren anwendet, als es an den Hochschulen üblich ist. Ich meine der Auswahlprozess bedarf  einer gründlicheren Vorbereitung  von beiden Seiten. Welches Unternehmen kann es sich erlauben, wenn 30 % aller angenommenen Bewerber abbrechen. Im Bereich von Hauptschülern liegt in der Tat die Ausbildungsabbrecherquote bei etwa 30%. Daher möchte ich mit diesem Beitrag Schülern und deren Eltern in der Vorbereitung etwas Licht auf die Entscheidungskriterien werfen die dazu führen, dass Studiengänge abgebrochen werden. Diese gründliche Vorbereitung lässt sich auch auf ein normales Studium übertragen! Hier sind in der Vorbereitung folgender möglichen Fragen zu klären:

Erfülle ich die Kriterien meiner Studierfähigkeit und der ohnerezeptpotenzmittel.com Zugangsvorraussetzungen?

Habe ich genügend Interesse an den Studieninhalten? Wo ist meine Motivation?

Welche Informationsquellen habe ich  außerhalb der Internetseite erarbeitet?

Entsprechen die didaktischen Vorgehensweisen meinem Lerntypus?

Wie ist mein Selbstmanagement ( Stärken, Schwächen) aufgebaut?

Habe ich Probevorlesungen eingeplant?

Welche praktischen Elemente sind in Ergänzung noch möglich oder integriert?

Welche beruflich interessanten Perspektiven ergeben sich für mich?

Ich kann mich nicht entscheiden! Diesen Satz höre ich sehr oft! Ich bin sicher, dass gerade das Bearbeiten solcher und ähnlicher Fragen zum Entscheidungsprozess beitragen!